Daran ist bestimmt die Kälte schuld...

Jetzt ist es soweit... Diese verflixte Kälte schlägt mir langsam aber sicher nicht mehr nur aufs Gemüt, sondern auch aufs Gehirn.

Heute morgen im Bad. Ich wurde von Herrn Fischer gebeten, doch netterdings den Heizlüfter für ihn anzustellen. Gesagt, getan. Dachte ich zumindest. So stieß die Beschwerde von Herrn Fischer, warum es denn immer noch so saukalt im Bad sei, auch eher auf Empörung, statt auf Verständnis meinerseits. Ich wurde also ins Bad zitiert und war doch sehr verwundert, warum das Gerät nicht den geringsten Ton von sich gab, geschweige denn ein wohlig warmes Lüftchen.

Suchbild: Was fehlt? - Alle Schalter stehen auf on. - Und der Heizlüfter heizt seltsamerweise trotzdem nicht.


Ich sag Euch. Daran ist bestimmt die Kälte schuld. Sie verzögert meine Denkimpulse, oder so. Es gibt sicher eine Theorie, mit deren Hilfe sich mein mentales Versagen mit Verweis auf den übermäßigen Einfluss von Kälte wissenschaftliches ganz klar erklären lässt. Ich finde PaarKA hat das im cosmiq.de Forum sehr einleuchtend erklärt:
"Biologisch gesehen ist die van´t Hoffsche Regel daran schuld, auch RGT-Regel genannt. Diese besagt, dass bei einer Temperaturerhöhung von 10 Grad Kelvin alle biologischen und chemischen Prozesse um das 2-3 fache schneller ablaufen. Dementsprechend laufen biologische Prozesse bei einer Absenkung der Temperatur um den entsprechenden Faktor langsamer. Allerdings trifft die RGT-Regel nur auf poikilotherme Organismen (Tiere, die ihre Temperatur nicht aktiv regeln können, sondern auf die Außentemperatur angewiesen sind) zu. Homoiotherme Tiere sind davon nicht betroffen."
Und die Befürchtung, dass ich meine Temperatur nicht aktiv regeln kann, hatte ich sowieso schon lange. ;)