Freitag, 3. Juni 2011

Straßenschilder tragen keine Ringelmützen


Normalerweise tragen Straßenschilder keine Ringelmützen. Letzte Woche auf dem Weg zur Arbeit wurde ich jedoch diesbezüglich eines Besseren belehrt. Normalerweise war gestern. Heute ist Stricktime. 

Beim Stöbern im Netz bin ich nämlich auf den guerillaKNITTING award gestossen:
"Zum ersten Mal schreibt das Atelier Silke Bosbach im Rahmen des Jahresthemas TEXTILES LANDART den guerilla knitting AWARD 2012 aus.
Aufgabe ist es, Gegenstände im wahrsten Sinne des Wortes einzustricken und so triste Orte aufzupeppen.
Hüllen Sie graue Betonpfeiler oder Laternenpfähle in bunte Maschen, verpassen Sie Pollern und Parkuhren Ringelmützen, wickeln Sie Schals um Denkmäler oder Parkbanklehnen, ziehen Sie Skulpturen Strickschläuche an oder umgarnen Sie effektvoll Steine, Zäune oder Türklinken mit flauschigen Garnen. Auch Telefonhäuschen, Litfaßsäulen, Motorräder oder Busse können mit fröhlich-buntem Streetwear versehen werden.
Stricken oder häkeln Sie Ihr textiles Objekt. Inszenieren und fotografieren Sie es im Outdoorbereich. Senden Sie dann einen Fotoabzug im Format von 20 x 30 cm auf postalischem Wege an
Atelier Silke Bosbach
Landwehr 44
51491 Overath / Deutschland.
Einsendeschluss der Fotos zur Vorauswahl: 17. September 2011."

Es besteht also durchaus Grund zur Hoffnung, dass in Zukunft noch mehr häßliche Straßenschilder ein neues plüschiges Outfit verpasst bekommen. Mal sehen, ich müßte doch eigentlich auch noch irgendwo Wollreste übrig haben...

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