Donnerstag, 1. September 2011

Das Schmucktauschpojekt Teil 1/5

Anfang des Jahres war ich beim Stöbern im Netz auf eine tolle Idee von 12 amerikanischen Bloggerinnen gestoßen. Die zwölf kreativen Ladies tauschen ihre Kleider, stylen diese nach ihrem jeweiligen Geschmack um  und dokumentieren das Resultat dann mittels Foto auf ihrem superschönen Gemeinschaftsblog Delightful Dozen.

Gute Idee das Ganze, war damals während des Lesens mein erster spontaner Gedanke. Das geht doch sicher auch mit Schmuck, schoss mir nur wenige Momente später durch den Kopf.- Und ob das geht.

I'm proudly presenting Teil 1/5 des Schmucktauschprojekts:


Der Wert des Alltäglichen - oder wie tragbar
ist eigentlich Kunststoff?
Natürlich sind die Edelmetalle, die Martina von mabotte in ihren Schmuckstücken verarbeitet, wertvoll. Neben der im Goldschmiedehandwerk traditionellen Verwendung von hochwertigem 925er Sterlingsilber versucht sie bei ihrer Arbeit aber auch den Wert in durchaus alltäglichen Materialien zu entdecken. So kann aus einem Material wie Kunststoff, das jeder von uns tagtäglich unbeachtet zur Hand nimmt, in den Händen der Münchener Goldschmiedemeisterin ein absolut aussergewöhnliches Schmuckstück werden. Und dieser Schmuck ist selbstverständlich tragbar, obwohl oder vielleicht auch gerade weil er aus Kunststoff ist.

Mit eine Brosche aus farbiger Kunststoffschnur ins Büro, sattgrünes Plastik am Revers des edlen weißen Sommerkleids? Und das soll gut aussehen?  Tut es, versprochen. Aber schau doch einfach selbst.


Ring in sattem Grün von mabotte
Anstecker mit sattgünen Schlaufen von mabotte

Die fünf kreativen Goldschmiedinnen Martina von mabotte, Christine von Kipkalinka, Daniela von Havelmännchen's Werkstatt, Verena von la-petite-rose und Grit von Hand-Werks-Art haben drei Monate lang Schmuckstücke getauscht. Quer durch Deutschland haben sie ihre handgemachten Schätze geschickt, immer wieder neue passende Outfits zusammengestellt und am Ende dann das Ganze auf Foto dokumentiert. Martina von mabotte hat einen Ring und einen Anstecker aus sattgrünen Kunststoffschlaufen auf die lange Reise von Goldschmiedekollegin zu Goldschmiedekollegin geschickt. 


Outfit 1
Fotos und Outfit: Daniela von Havelmännchen's Werkstatt

Outfit 2
Outfit: Christine von Kipkalinka - Fotos: Inka Krüger


Outfit 3
Fotos und Outfit: Verena von la petite rose

Outfit 4
Fotos und Outfit: Grit von Hand-Werks-Art

  Outfit 5
Fotos und Outfit: Martina von mabotte


In diesem Sinne: 

leicht – zu wissen
daß Brillanten – teuer
gut – zu lernen
daß Rubine – tiefer
mehr – zu sehen
daß auch Kiesel
Wunder sind

Josef Albers


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Lieber Leser,
vielen Dank für Deinen Kommentar. Ich werde ihn schnellst möglich freischalten.
Viele Grüße,
VB