Dienstag, 12. Juni 2012

12 von 12 im Juni, oder: Mein Tag in 12 Bildern

Wie sieht eigentlich ein ganz gewöhnlicher Tag Deines Lebens aus? Na ganz normal eben, wirst du jetzt wahrscheinlich antworten. Essen, schlafen, arbeiten, so wie deiner halt auch. Alltag eben. Doch Moment mal, was heißt hier einfach nur Alltag. Was für den einen langweilige Gewohnheit, ist für den anderen oft spannender als jeder Krimi. Denn sind wir mal ehrlich, neugierig sind wir doch alle. Also ich zumindest ganz sicher. Falls Dich das Leben anderer Menschen ebenfalls nicht ganz kalt lässt, hier ein Tag meines Lebens in 12 Bildern.

Wie war nochmal gleich die Zahlenkombination für den Tresor? Jeder,
der mich näher kennt, weiß, ich hab's nicht so mit Zahlen.

 Bis jetzt ist sie mir aber Gott sei Dank immer noch irgendwann eingefallen,
die richtige Zahlenkombination für den Tresor. Manchmal etwas früher
und machmal gerne auch erst etwas später.

Häßliche, fettige Fingertapser auf  Schmuck oder Vitrinen sind nicht unbedingt
verkaufsfördernd. Darum besser nicht vergessen: Handschuhe an zum Eindekorieren.

Die Vitrinen sind eindekoriert, die Markise ist draußen, der erste Kunde kann kommen...

Die Arbeit für den Tag liegt bereit. Mal sehen, ob ich auch wirklich alles schaffe,
was ich mir vorgenommen habe. Meist hat der Tag einfach zu wenig Stunden.

Und los geht's. Ich habe schließlich viel vor.

Wasser aufsetzen, Teebeutel in eine Tasse geben, so weit komme ich meist noch problemlos.  Bis mir dann aber irgendwann auffällt, dass das heiße Nass ja auch zum Beutel in die Tasse muß, ist das Wasser längst wieder abgekühlt. Vielleicht sollte ich es mal mit Eistee versuchen.

 Nicht nur durstig. Nein, Arbeit macht auch hungrig.

Mittagspause mit einem guten Buch im Grünen. Herrlich.

Kreatives Chaos wie jeden Abend. An der Anzahl der herumliegenden Werkzeuge
erkennt man deutlich, dass sich mein Arbeitstag nun langsam dem Ende zuneigt.
Höchste Zeit also, mal wieder ein wenig Ordnung auf dem Werktisch zu schaffen.

Die wundgeschmirgelten Finger können auch eine Pause vertragen. 

Die Vitrinen sind ausdekoriert, der Schmuck wieder sicher im Tresor verstaut.
Feierabend.



Na, Lust auf mehr? Jeden 12. im Monat gewähren eine stetig wachsende Zahl kreativer BloggerInnen allen Neugierigen fotografische Einblicke in ihren Alltag. In ihrem Blog "Draußen nur Kännchen!" sammelt die Bloggerin Caro die Links aller teilnehmenden Kreativen.

Kommentare:

  1. Sehr, sehr lebensnah. Fast hört man den Knall explodierender Schmuckstücke, riecht den Geruch angekokelter Augenbrauen und hört das leise Tropfen aus angesägten Fingerwunden.

    Ein Fest für alle Sinne!

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  2. Danke für die Blumen :-)

    Nachdem Sie, lieber Herr Fischer, nun mehr seit fast 17 Jahren Tisch und Bett mit mir, der Goldschmiedin, teilen, können Sie das in der Tat besonders gut berurteilen...

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    1. 17 Jahre ... Da wart ihr ja erst zwölf!

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    2. Der Herr Funkic - Rechenschwäche oder Humorversuch, man weiss es nicht ...

      Aber vielleicht lässt sich das ja bei Gelegenheit bei einer Portion Backhendl in der Stub'n klären?

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  3. Sehr interessanter Kommentar vom Herrn Fischer ;-)
    Ich hoffe es sind nicht wirklich Dinge (oder schlimmer...Schmuckstücke!) explodiert!
    Der Herr Kröger könnte Ähnliches berichten, wenn er mich abends von der Arbeit aufsammelt...
    Ich puste mal aus der Ferne und sage danke für den schönen Einblick in Deinen Laden!
    Ahoi,
    Meike

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  4. Ha- das mit dem Tee kenn`ich, geht mir immer genau so, außer daß ich es manchmal noch nicht mal schaffe das heiße Wasser in die Tasse zu bekommen:o)
    Das in den Finger sägen empfinde ich auch immer als sehr unangenehm, besonders wenn das morgens passiert und man doch noch sooooo viel zu arbeiten hat.
    Ein schönes Wochenende nach München
    Grit

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Lieber Leser,
vielen Dank für Deinen Kommentar. Ich werde ihn schnellst möglich freischalten.
Viele Grüße,
VB