Samstag, 12. Oktober 2013

12 von 12 im Oktober, oder: Ein Tag in 12 Bildern

Wie sieht eigentlich ein ganz gewöhnlicher Tag Deines Lebens aus? Na ganz normal eben, wirst du jetzt wahrscheinlich antworten. Essen, schlafen, arbeiten, so wie deiner halt auch. Alltag eben. Doch Moment mal, was heißt hier einfach nur Alltag. Was für den einen langweilige Gewohnheit, ist für den anderen oft spannender als jeder Krimi. Denn sind wir mal ehrlich, neugierig sind wir doch alle. Also ich zumindest ganz sicher. Falls Dich das Leben anderer Menschen ebenfalls nicht ganz kalt lässt, hier ein Tag meines Lebens in 12 Bildern.

Nach einem lustigen Abend mit Freunden heute morgen sehr erstaunt festgestellt wie kurz doch eine Nacht sein kann.






















Da jedes Jahr mit der Wiesn in München epedimieartig die Grippesaison beginnt, zum Frühstück Haferflocken mit Bananen, Physalis, Sojamilch und Honig gefrühstückt. Nicht dass noch die ein oder andere australische Grippebazille denkt sie könnte sich bei mir einnisten. Ne, ne liebe Touris, mit der Erkältung ist es nämlich wie mit dem Müll, jeder nimmt das, was er mitgebracht hat auch schön wieder mit nach Hause.






















Nachdem es am Donnerstag doch tatsächlich schon geschneeregnet hat, schnell noch die Garderobe winterfest gemacht. Pfui, lieber Wettergott, Du solltest Dich was schämen. Nur nochmal zum mitschreiben: Wir haben OKTOBER.


Übermüdet und darum zugegebenermaßen nicht nur mangels Sonnenschein etwas übellaunig auf den letzten Drücker in den Laden gedüst.






















Mich im Laden wie Bolle über die Dankeschönkarte und die süßen Schweinereien von lieben Eheringkunden gefreut. Und schlagartig gute Laune bekommen :-).






















Bestens gelaunt an neuen Entwürfen getüftelt.






















Beschlossen mir für heute nicht mehr die Laune verderben zu lassen. Schon gar und überhaupt nicht vom Wetter.





Auf dem Heimweg mit belustigtem Erstaunen bemerkt wie multikulti München doch ist/sein möchte. Wobei ich ernsthaft bezweifle ob ein Russe oder Chinese, selbst wenn er das Wort versteht, auch nur einen Hauch von Ahnung hat, was dieses Schild bedeuten soll. Bin ich mir ja nicht wirklich sicher was mir dieses Kunstwerk der deutschen Schildergestaltung sagen soll. Sollte ich rein zufällig mit einer Rikscha unterwegs sein, darf ich hier sowohl rechts, als auch links abbiegen? Na ja beim nächsten Mal dann. Wenn meine Pferdekutsche mal wieder einen Platten hat und ich deswegen gezwungen bin auf meine Rikscha auszuweichen.






















 Schnell noch ein Erinnerungsfoto vom wahrscheinlich letzten Sommergruß für dieses Jahr geschossen.






















Zu Hause angekommen verärgert festgestellt, dass unsere schon vor Tagen bestellten Stühlen wohl noch länger eine ausgedehnte Deutschlandreise machen. Jahrelang konnte ich nie mitjammern, wenn die anderen Geschichten von verlorenen oder im Vorgarten bei Regen abgestellten Paketen erzählt haben. Seit zwei Wochen weiß ich die ein oder andere Anekdote beizusteuern. Grummel.






















Schnell noch die Geschenke für meine Ladenkollegin Katinka Neuner verpackt.


Und beschlossen, dass dieses Mistwetter auch seine guten Seiten hat.

Lust auf mehr? Jeden 12. im Monat gewähren eine stetig wachsende Zahl kreativer BloggerInnen allen Neugierigen fotografische Einblicke in ihren Alltag. In ihrem Blog "Draußen nur Kännchen!" sammelt die Bloggerin Caro die Links aller teilnehmenden Kreativen.













Kommentare:

  1. Es war aber auch Zeit dass wir uns für die schönen Ringe nochmal bedanken! :-) Liebe Grüße

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  2. Und so ein leckeres Dankeschön :-). Der "Bräutigam" wurde umgehend zwecks Stimmungsaufhellung verdrückt. Sehr sehr lecker. Ich sage Danke für dieses tolle Dankeschön.

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  3. Fällt noch jemandem auf, wie ähnlich das erste Bild dem ersten Bild des letzten "12 von 12" sieht? Wer da wohl auf wen abgefärbt hat?
    http://schmuckdesign-verenabrack.blogspot.de/2013/09/12-von-12-im-september-oder-ein-tag-in.html

    Aus der Rubrik "You can't unsee it": Ich habe das Rikscha-Schild immer für ein T-Shirt gehalten, was ich äusserst irritierend fand. Die Erklärung mit den Pfeilen leuchtet zwar mehr ein, trotzdem: T-Shirt!

    Und ich finde es ausgesprochen unverschämt, Fremdrosenbüsche zu fotografieren, wo doch im Hinterhof die beiden kleinen, von mir gepflanzen Rosenstöcke ebenfalls tapfer vor sich hinblühen. Unbeachtet, unfotografiert, alleine ...vergessen ... traurig ...

    schnüff ...

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  4. Oh mein Schatz, da hab ich doch glatt Fremdrosenbüsche fotografiert. Wie konnte das passieren. Mon Dieu. Ich verspreche, bei der nächsten Fotofreundlichen Gelegenheit mache ich ein Blogspecial über DEINE beiden tapferen kleinen Rosenbüsche. Indianerehrenwort.

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Lieber Leser,
vielen Dank für Deinen Kommentar. Ich werde ihn schnellst möglich freischalten.
Viele Grüße,
VB