Mittwoch, 12. Februar 2014

12 von 12 im Februar, oder: Ein Tag in 12 Bildern

Wie sieht eigentlich ein ganz gewöhnlicher Tag Deines Lebens aus? Na ganz normal eben, wirst du jetzt wahrscheinlich antworten. Essen, schlafen, arbeiten, so wie deiner halt auch. Alltag eben. Doch Moment mal, was heißt hier einfach nur Alltag. Was für den einen langweilige Gewohnheit, ist für den anderen oft spannender als jeder Krimi. Denn sind wir mal ehrlich, neugierig sind wir doch alle. Also ich zumindest ganz sicher. Falls Dich das Leben anderer Menschen ebenfalls nicht ganz kalt lässt, hier ein Tag meines Lebens in 12 Bildern.

Nachdem mich im Januar die gemeine Schlafkrankheit befallen hatte... Ehrlich, graue Wintertage machen mich echt immer sowas von müde, fad und antriebslos. Ich hasse diese lichtarme Zeit aus tiefsten Herzen. Und ich ich im Januar glatt das erste 12 von 12 im neuen Jahr verschlafen habe, hier also jetzt mein erstes 12 von 12 des Jahres, im Februar. Ach ja, und apropos Schlaf. Ich bin ein absoluter Sleepyhead, liebe schlafen und ohne Kaffee geht bei mir am Morgen gar und überhaupt nichts. Darum auch heute, wie immer erstmal Kaffee und Zeitung. Die Zigarette dazu habe ich mir Gott sei Dank schon vor mehr als zehn Jahren abgewöhnt.


Tja und nachdem ich im Januar also dem Murmeltier in mir gefrönt habe, habe ich Anfang der Woche dann also beschlossen den Winter hiermit als beendet zu betrachten und die Laufschuhe aus ihrer dunklen Ecke zu holen. Seit Montag stehe ich also wieder eineinhalb Stunden früher auf und gehe erstmal gründlich an die Isar zum lüften. Und was soll ich sagen, es wirkt Wunder. Für den Moment scheint es so, als ob ich die Schlafkrankheit besiegt hätte. Yeahhh.





















Morgensonne an der Isar. Mei ist das schön.






















Sport am Morgen macht nicht nur munter, sondern auch hungrig. Höchste Zeit also für ein zweites Frühstück.






















Auch bei den tierischen Mitbewohnern ist Frühstückszeit.






















Neben schlafen auch eine immer wieder gern genommene Beschäftigung meinerseits: Werktisch verwüsten. Ehrlich, es ist mir ein Rätsel wie andere Goldschmiede es schaffen, dass ihr Platz während dem Arbeiten aufgeräumt aussieht. Ja ja, ich weiß, einfach nach Gebrauch jedes Werkzeug wieder dahin zurückstecken oder legen wo frau es gerade her hatte. But seriously?






















Da Sport am Morgen  irgendwann dann doch auch wieder müde macht, dem plüschigen Herren das Plätzchen zum Mittagsschlag aus tiefstem Herzen geneidet...





















Und da Neid nur unnötige Falten macht...





















Mich über einen Verkauf in meinem frisch bestückten DaWanda-Shop gefreut. und den verkauften Röschenanhänger auch gleich schnell noch zur Post gebracht.





Mich köstlichst über dieses Schild amüsiert. Dazu sollte man vielleicht folgendes wissen. Als der Herr Fischer noch zu der in meinen Augen absolut bedauernswerten Spezies der Berufspendler zählte, waren auch wir notgedrungen Besitzer einer motorisierten Blechkiste nebst Garagenstellplatz. Und was soll ich euch sagen, anscheinend ist es im Münchner Umland allgemein Usus sich bei Parkplatzmangel einfach in die nächste freie Ausfahrt zu stellen. Hey, warum auch nicht? Erstens kann man ja als Starnberger SUV-Faherein nichts dafür, dass in der Münchner Innenstadt Parkplatzmangel herrscht. Zweitens hat einem das ja auch noch nie jemand gesagt, woher also wissen. Und drittens ist die Benutzung eines öffentlichen Nahverkehrsmittels schlichtweg absolut unzumutbar. Ganz besonders, wenn frau die ein oder andere prall gefüllte Einkaufstasche zu tragen hat oder abends in ihren Highheels zum Edelitaliener stöckeln muß. Arrrggghhh. Ihr seht, lange Jahre hätte ich dieses Schild sehr sehr gut gebrauchen können.





















Im Garten verwundert den kleinen noch im Spätherbst, gegen meinen ausdrücklichen Rat "der erfriert doch gleich wieder", vom Herrn Fischer gepflanzten Rosenstrauch betrachtet. Ich habe ja das Gefühl das machen die beiden mit Absicht...






















Zu guter Letzt, die Säge an den (Feil-)Nagel gehängt. Zumindest für heute war es das dann mit dem kreativen Chaos.








Lust auf mehr? Jeden 12. im Monat gewähren eine stetig wachsende Zahl kreativer BloggerInnen allen Neugierigen fotografische Einblicke in ihren Alltag. In ihrem Blog "Draußen nur Kännchen!" sammelt die Bloggerin Caro die Links aller teilnehmenden Kreativen.




Kommentare:

  1. Morgenmuffel und dann früher Aufstehen, um morgens joggen? Ich glaube, du weißt nicht, was es heißt, einen morgenmüffligen Kreislauf zu haben ... sonst würdest du weder vorher noch hinterher frühstücken ... :-) LG Sarra

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  2. Hmmm, ich scheine dann wirklich keinen morgenmüffligen Kreislauf zu haben, denn der findet das Laufen am morgen verdammt toll. Nur an das frühe Weckerklingeln muß ich mich noch gewöhnen Ich erschrecke mich jedes Mal zu Tode, wenn mich das impertinente Piepsen aus dem Tiefschlaf reißt. Aber ich bin sicher, da gewöhne ich mich auch noch dran.

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  3. "Ich habe ja das Gefühl das machen die beiden mit Absicht..."

    Ja.
    Selbstverständlich.

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VB